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Éireann 2001/2

Letzte Änderung dieser Seite: 24.04.2003

Éireann 2000 - 30.05.2000 - 14.06.2000 - Teil 2 - Von Dingle nach Shannon Airport

Alternativer Titel: Von  toten Fischen, stinkenden Desinfektionsmatten und nervenden Hunden...

Der 5. Tag – 04.05.2001

Tja, aus dem Fußmarsch zum Wachturm am Eingang der Dingle Bay wurde leider nix. Alle Wege dahin waren wegen Foot and Mouth Disease gesperrt. Dabei wären wir bestimmt auch ganz brav über die Desinfektionsmatten gelaufen. *g* Auch am Strand entlang kamen wir nicht hin, weil leider gerade die Flut hereinkam. Insofern wurde der Spaziergang doch leider deutlich kürzer als geplant. :-(

 

Aber dafür entschädigten wir uns dann abends mit einem leckeren, selbstzubereiteten Mahl. Es gab – na was wohl? Natürlich Fisch...

Abends war dann mal wieder eine Runde Pub angesagt, aber vorher kamen wir zufällig noch bei ein paar Straßenkünstlern dabei, die mit ihren Trommeln auf der Straße spielten und einen Feuerspucker begleiteten. War echt klasse. Bei Klasse-Musik in O’Flaherty’s verbrachten wir unseren letzten Abend in Dingle.

Der 6. Tag – 05.05.2001

*schnüff* Heute hieß es schon wieder Abschied nehmen von Dingle, vom Rainbow Hostel, von Tato und Sonas, ... Aber gut, zum letzten Mal war ich sicher nicht hier.

Notgedrungen war unser Ziel heute Cork, denn nur von dort konnten wir am nächsten Tag auf die Beara-Halbinsel fahren. Das Hostel war – wie so oft in Großstädten – ein Flop: laut, ungemütlich, unpersönlich, ... Und dazu war ja auch noch Bank Holiday Weekend, so daß sowohl Stadt als auch Hostel voll mit Besoffenen waren.

An der Fischfront gab es heute mal was besonderes zu berichten, denn heute gönnten wir uns leckeren Sushi von Mark’s & Spencer’s, dazu leckeren Cranberry Juice. Und da es in Cork einen Virgin-Store gibt, wurde die Zeit auch gleich zum CD-Kauf genutzt. In der Haupteinkaufsstraße fand übrigens heute eine Demonstration zum Gedenken an Bobby Sands statt, dessen Todestag sich zum 20. Mal jährte.

Der Abend: Nun ja, es war Bank Holiday Weekend – Cork war überfüllt von Besoffenen. :-( Wirklich schön war das nicht. Aber wir hatten ja die Hoffnung auf den nächsten Tag, denn da sollte es nach Beara rausgehen.

Der 7. Tag – 06.05.2001

Abfahrt nach Beare - Die Fahrt war mal wieder sehr abenteuerlich: Erst mal das halbe Altersheim von Cork eingeladen; dazu kamen dann Sicherheitsinstruktionen á la Flugzeug vom Fahrer: „Emergency exits on front and back, fasten your seat belts and do not dance with the driver during the ride!”

Und schon ging die Fahrt los.

Das mit den Sicherheitsgurten war gar nicht so verkehrt, denn der gute Mann hatte ein ziemlich rasantes Tempo drauf. Nur Fliegen ist schöner! Jetzt wundern mich auch die Sprünge in den Frontscheiben eines jeden Busses nicht mehr.

In Castletown Bearhaven wurden wir dann von Bea, der Besitzerin des Beara Hostels (übrigens einer Deutschen) abgeholt. Das Hostel liegt etwa eine halbe Stunde Fußmarsch außerhalb der Stadt und ist wirklich schnuckelig.

Viel gemacht haben wir an diesem Tag eigentlich nicht mehr: noch einmal in den Ort getigert, um Futter zu organisieren – natürlich gab es zum Abendessen wieder Fisch, wenn auch nur Thunfisch aus der Dose.

 

Der 8. Tag – 07.05.2001

Heute sollte Tanjas großer Tag sein. Sie war ja vor Jahren schonmal auf Beara. Damals hatte sie einen Steinkreis entdeckt, der für sie als praktizierende Hexe eine ganz besondere Bedeutung hatte. Da heute Vollmond war, wollte sie unbedingt dorthin, um ihre Rituale zu zelebrieren.

 

Also machten wir uns zu Fuß auf und fanden den Steinkreis auch problemlos. Tanja zelebrierte also ihre Rituale. Anschließend gingen wir runter ans Meer, um endlich mal die Füße reinzuhängen. Und danach landeten wir in einem Restaurant, wo wir – na was wohl? – Fisch futterten. Mit einem gemütlichen Abend vor dem Kamin im Hostel klang der Tag aus.

Der 9. Tag – 08.05.2001

Hinaus auf’s Meer! Hans, Beas Ehemann, wollte heute mit zwei Freunden in der Bucht vor Castletown angeln gehen, und wir durften mit. Gefangen haben die Jungs fast gar nix – außer einem dicken Tampen, an dem die Hummerreusen befestigt waren. *g* Dafür verloren sie einige Haken und Blinker.

 

 

 

Da der Fang so gering war, daß es gerade mal für Hans‘ und Beas Katzen reichte, mußten wir uns also im Ort wieder mal Fisch kaufen – wir hatten ja auch schon lange keinen mehr gegessen. *g* Auf dem Weg dorthin trafen wir zum ich-weiß-nicht-wievielten Mal einen streunenden Hund, den wir irgendwie kaum noch loswurden.

Abends gab’s dann also wieder Fisch – in der Folie gebacken, mit gebackenen Kartoffeln und Sauerrahm dazu. *yummi*

Der 10. Tag – 09.05.2001

Früh ging’s los, denn so langsam mußten wir uns mal wieder in die grobe Richtung des Shannon Airports orientieren. Nach einem Irish Breakfast brachte uns Bea noch zur Bushaltestelle. Via Cork ging es nach Killarney, eine gräßliche Touri-Stadt. Aber gut, was hätten wir sonst machen sollen. Zumindest war das Zimmer im Railway Hostel wirklich klasse! In Killarney war dann auch mal noch der Souvenir-Kauf angesagt. Und kaum zu glauben: auch in einer solchen Touri-Hochburg konnte man wirklich schöne Sachen finden.

Der 11. Tag – 10.05.2001

Noch einmal war Shopping angesagt – denn trotz Foot and Mouth-Disease wollten sowohl Tanja als auch ich irische Lebensmittel nach Deutschland schmuggeln: also wurden Cheddar, Marmelade, Tee und irische Alkoholika gebunkert.

Abends könnten wir uns dann ein leckeres Abendessen in einem Indischen Restaurant *yummi*.

Der 12. Tag – 11.05.2001

Schon früh fuhr der Bus gen Limerick. Dort angekommen stellten wir mal wieder fest, daß die Welt doch ein Dorf ist. Wen trafen wir an der Central Bus Station? Sven und Sandra, die wir schon in Dingle kennengelernt hatten.

Weiter ging es zum Airport, wo die letzten IEP in Smoked Irish Salmon zum Mitnehmen angelegt wurden. Und dann kam auch schon der Aufruf für den Ryan-Air-Flug nach Hahn. Dort angekommen mußten wir zum letzten Mal die Desinfektionsmatten über uns ergehen lassen, schmuggelten das Futter ein und dann hatte uns die Heimat wieder.

Schön war’s!


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